Anna
22.9.2022 um 12:39Uhr

Hochheben

Ich hab ein Labrador Retriever wie kann ich ihm das Hochheben angewöhnen. Er kennt das nicht und geht ins meiden sobald man ihm hinten und vorne wie ein Paket packen will.Es wäre nützlich für Tierarzt Besuche und wir brauchen es auch dienstlich. Ich will ihn nicht zu dieser handlung zwingen. Sondern eher ihn Schritt für Schritt dran gewöhnen und das er sich heben lässt ohne Furcht und meiden.

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👣 Tess &
22.9.2022 um 13:00Uhr

Ich würde meinen Hund nicht dazu zwingen. Ein Vet sollte so flexibel sein, den Hund wenn nötig auf dem Boden zu untersuchen, und für den Fall, dass meiner doch mal auf den Tisch muss, trägt er für den Vet ein Sicherheitsgeschirr mit Tragegriff. Für viele Hunde ist es einfach nichts, hochgehoben zu werden, da sie dann ja schutzlos sind. Wenn du es aber versuchen willst, solltest du ihn erst mal daran gewöhnen, dass er vorn und hinten berührt wird (nicht gleich mit beiden Armen gleichzeitig), nach einer Weile (da macht sich ein Frisiertisch für Hunde gut) kannst du ihn immer wieder kurz auf etwas „heben“. Immer so kleine Momente einbauen, aber nicht zu oft, sonst denkt der noch, du bist nun sein persönlicher Träger. 🤣 Du kannst auch draußen Übungen machen, ihn auf Baumstämme springen lassen und du hebst ihn runter. Ich hab bei meinem gemerkt, hochheben und Situationen hinein mag der gar nicht, aber hochheben, um aus einer Situation rauszukommen toleriert er. Dann wird ordentlich „gefeiert“, weil man was zusammen geschafft hat.

Anna
22.9.2022 um 13:07Uhr

danke für die schnelle Antwort. leider ist es aber auch so das ich es nicht nur beim Vet brauche, sondern es auch dienstlich brauche. Ich versuche es immer in der früh wenn er mich begrüsst vorne und hinten und unterm bauch anzugreifen, im entspannten zustand lässt er es auch zu. nur wenn i ihm zur übung von der terrasse die etwas erhöht ist heben will dann haut er mir ab 🙈

👣 Tess &
22.9.2022 um 13:22Uhr

Sowas ähnliches hatte ich auch mal, da meinte ich dann zu meinem. „Okay, runter.“ Er sollte sehen, ob er allein runterkommt, war ihm aber nicht geheuer, also hab ich die Arme ausgebreitet und locker gesagt: „Komm her.“ Er ließ sich runterheben, weil er merkte, es ist der „einfache“ weg. Daher würde ich sagen, versuche es mal, wenn du das noch nicht getan hast, auf die lockere Kumpelhafte Art, biete dich „verletzlich“ mit offenen Armen an. Wird er dennoch nervös, würde ich ihn locker an der Leine halten, ihn an der Kante sitzen lassen und mich neben ihn lehnen. Kein Wort, damit er wieder ruhiger wird. Mach ich bei meinem auch, wenn irgendwo geknallt wird. da bleibe ich ohne ein Wort stehen und lass ihn selbst die Lage sondieren, schaut er mich an geht es weiter als wäre nichts. Ich hab meinem auch beigebracht, dass ich ihm helfe, wenn er was hat. Hat sich so eingeschlichen, denn jedes Mal, wenn er irgendwo was hatte, selbst nur ne nervige Klätte meinte ich beim Nachsehen: „Frauchen hilft.“ Nun ist es so, wenn er irgendwie ratlos ist, frage ich ihn: „Soll Frauchen helfen.“ Er schreitet zurück und lässt sich helfen. Kleine Übungen, die man so im normalen Leben einbringen kann. Vielleicht klappt sowas unterschwellige ja auch bei euch. 🤔

Anna
22.9.2022 um 13:29Uhr

Mei das klingt so süss bei euch. Also die Terrassenkante ist jetzt nicht soooo hoch er geht da schon alleine runter, ich dachte es wäre eine gute übung ihn von der terrasse die wirklich nur etwas von der wiesen erhöht ist zu heben. aber jo ich glaub wir probieren es mal mit unserem brustgeschirr mit griff und leckerlis wenn er sich heben lässt. normal wird er immer crasy wenn er die pastetentube sieht. aber mal schauen.

👣 Tess &
22.9.2022 um 13:36Uhr

Wenn er ein Leckerli hat, was er so richtig geil findet, würde ich das gezielt für die Übungen beim Hocheben nutzen.

Lou
22.9.2022 um 20:54Uhr

Hallo Anna. Ich hätte noch die Idee, ihm das auf den Arm Springen beizubringen. Damit umgehst du das Hochheben und erreichst dennoch dein Ziel 😉 viele Hunde hassen den Moment, wenn sie unkontrolliert den Boden unter den Füßen verlieren. Ein Sprung ist ein ganz anderes Gefühl. Den Trick ganz kleinschrittig aufbauen und immer darauf achten, dass dein Hund sich sicher fühlt. Da darf nichts kippeln oder wackeln... Viel Glück und LG Lou

Anna
22.9.2022 um 21:14Uhr

wie baut man sowas auf? naja kibbeln .....i wieg 43kg und er 29kg 🙈😁

Lou
22.9.2022 um 21:50Uhr

Ich habe Toni zuerst auf meinen Schoß gelotst als ich auf dem Boden saß. Und ihn jedes Mal mit meinen Armen leicht umfasst. So dass er auf meinen Beinen stand. Dann habe ich mich immer weiter erhöht bis ich ganz normal auf einer Mauer saß und er auf den Schoß sprang. Dann habe ich mich in gleicher Stellung an eine Wand gelehnt und von da aus bin ich immer aufrechter geworfen. Nun ist sein Zeichen, dass ich das rechte Bein ganz leicht vorstelle, so ein leichter Knick. Darüber springt er dann auf meinen Arm. Deshalb das Umfassen von Anfang an.

Oliver
22.9.2022 um 22:03Uhr

Hallo Anna wir hatten auch das Problem beim Tierarzt und wenn es zum Baden in die Wanne ging. Hab dann das Kommando HEBEN langsam aufgebaut. Immer leichte Berührungen an den hebestellen mit Kommando und Lob dazu. Und dann einfach immer bisschen mehr bis sie in der Luft war. Alles cool.

Yvonne
27.9.2022 um 11:47Uhr

Hallöchen Anna :). Wie kommt denn dein Großer ins Auto? Biete ihm doch mal "Räuberleiter" an. Zum einen schont es die Gelenke, zum anderen gewöhnt er sich an das "Taxi" nach oben (könntest auch als Signalwort fürs Hochheben verwenden). Bei meinem Sam (leider mittlerweile im Hundehimmel), der das garnicht angenommen hat, hat es geholfen, wenn ich einen Countdown gestartet hat. Sein Urreflex beim hochheben war um sich schnappen. Mit gaaanz ruhiger Stimme, auf Augenhöhe in der Hocke und ganz langsam " dreiii.... zweiii... uuuuuund eiiiiins. Hoch." hat das super geklappt. Und erst bei "eins" aus der hocke langsam nach oben und bei "hoch" hochheben. Vllt klappt ja irgendwas davon bei euch.

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