Wir haben vor ca. 9 Monaten einen 6-8 jährigen?? Altdeutschen Schäferhund aus dem Tierheim adoptiert. Er stammt aus schlechten sozialen Verhältnissen, Anzahl der Vorbesitzer ist unklar. Als wir ihn übernommen haben, bestand seine Erziehung aus Sitz und Platz. Das war's. Über Leinenführigkeit und Hundebegegnungen brauchen wir gar nicht reden. Mittlerweile haben wir Dank der Online Kurse und mit Hilfe einer Hunderainerin vor Ort schon gute Fortschritte machen können. Was nach wie vor schwierig ist, und wo sich nur in Mäuseschritten was bewegt, ist un der Impulskontrolle. Wir haben wirklich schon viele Übungen gemacht, vieles klappt auch schon besser, aber in der Königsdisziplin Hundebegegnungen und schnelle Bewegungsreize ist es nach wie vor kritisch. Unsere Frage ist: Wieviel Veränderung kann man denn - fairerweise - von einem Hund in diesem Alter noch erwarten? Wir reden hier ja von Verhaltens- und Reaktionsmustern, die sich über Jahre gefestigt haben. Lässt sich das überhaupt noch auflösen? Wir haben das Gefühl, es hat sich vermindert und die Spitzen, wo der Hund in Hundebegegnungen uns halb den Arm auskugelt, sind nur noch selten. Dennoch hängt er nach wie vor in der Leine, oder ein Jogger/Fahrradfahrer kann auch schon mal auslösend sein. Somit bleiben Spaziergänge leider nach wie vor sehr anstrengend. Was ist denn hier eine realistische Erwartungshaltung?
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