Enno
27.2.2026 um 19:43Uhr

zuhören

gehorsam

begegnungen

motivation

Selektives hören bei einer 10 monate alten Akita

Dies ist eine etwas längere Frage. Meine Hündin Satori ist jetzt zehn Monate alt, und ich habe langsam den Eindruck das es ihr schwerer fällt, zuzuhören als vorher. Ich trainiere die meisten Tage fleißig mit ihr den Abruf, auch Sachen wie Leinführigkeit, Kommandos, Impulskontrolle, usw. Vor kurzem haben wir endlich hinbekommen, dass sie relativ zuverlässig, wo sie sich gerade befindet wenn das Kommando kommt, sitz und Platz macht. Dies hat mehrere Wochen gut funktioniert, und jetzt funktioniert es kaum mehr. Sie scheint sich nicht hinlegen zu wollen, und öfters auch nicht hinsetzen zu wollen, und mir ist nicht ganz klar, woran es liegt. Bis jetzt hab ich sie immer ins Sitz und platz geformt, wenn sie es nicht freiwillig macht, und mittlerweile habe ich Angst, dass es nicht mehr produktiv ist. Generell finde ich es auch schwierig sie zu motivieren, da sie nicht so auf Futter steht. im Haus kriegt sie ausschließlich Trockenfutter, und beim Training gebe ich ihr unter anderem ein sehr gutes frischfutter aus der Tube. Ich benutze auch andere Futter Belohnungen, die ich ausprobiert hab, und die ihr gefallen. Generell ist das Sozialspiel, und auch Objekt Spiel mit einem Zergel die hochwertigste Belohnung, aber das kommt bei ihr sehr auf die Tagesform an, und wie sie gerade drauf ist. Ich habe bei ihr oft das Gefühl, dass ich sie eher hochfahren muss, um gewisse Übungen gut hinzubekommen, ruhig ist sie meistens von sich aus, außer wenn sie ihre wilden 5 Minuten hat. Ich würde sie einfach gerne noch besser und auch zuverlässiger motivieren können. Wenn wir beim Spaziergang an anderen Hunden vorbeigehen, hat es sehr lange sehr gut funktioniert, aber die letzte Zeit, ist sie schon deutlich interessierter an den Hunden, fängt an zu springen, fiept, bellt, und möchte gerne zu Ihnen hin, ich denke, es ist soweit positiv, weil sie im Prinzip nur interessiert ist, es gibt keine Aggressivität oder Angst, jedoch nervt es mich natürlich, dass sie dabei nicht so ruhig ist, wie ich sie gerne hätte. Ein Problem ist natürlich auch, dass wir in Schweden weit draußen auf dem Land wohnen, und deshalb begegnen wir im Alltag ziemlich wenigen Hunden, und wahrscheinlich ist es deshalb ein viel größeres Ereignis wenn dann mal ein Hund in der Nähe ist, als wenn wir in einer Stadt leben würden, wo wir ständig anderen Hunden begegnen. Ich lasse niemals zu das sie beim spazieren andere Hunde oder Menschen begrüßt, und deshalb sollte dort eigentlich keine Erwartungshaltung sein. Momentan hat sie keine Artgenossen, mit denen sie spielen kann, und ich überlege, ob dies auch ein Teil der Lösung sein könnte. Wie kann ich besser einen Hund motivieren, der generell ziemlich ruhig ist? Wie kann ich ihr gut zeigen, was ich von ihr bei Begegnungen erwarte? Und als letztes, wie könnte ich ein paar qualitative Verbindungen zwischen ihr und anderen Artgenossen darstellen, ohne das dies zu einer höheren Erwartungshaltung führt?

Alle Antworten
0

Schreibe eine Antwort...

Antwort abschicken
Weitere Kategorien