Hallo liebes Trainer-Team und Community, ich brauche mal eure Einschätzung zu meiner 6 Monate alten Islandhündin. Sie ist extrem sozial, spielfreudig und zeigt keinerlei Angst oder Aggression gegenüber Artgenossen. Am Hundestrand oder im Freilauf spielt sie wunderbar mit Hunden jeder Größe – anfangs ist sie oft etwas unterwürfig, taut dann aber schnell auf und spielt sehr intensiv. Unser Problem: An der Leine ist sie bei Hundebegegnungen im absoluten "Tunnel". Sobald sie einen Hund sieht (auch auf größere Distanz), friert sie ein und fixiert. Die Körperhaltung wirkt dabei eher entspannt/erwartungsvoll, sie bellt auch nicht. Sie ist in diesem Moment aber absolut nicht mehr ansprechbar: Kein Futter-Interesse: Hochwertige Leckerlis werden komplett ignoriert. Keine Distanzvergrößerung: Bogenlaufen funktioniert nicht mehr, sobald der Sichtkontakt besteht – sie steht oder legt sich wie ein "Anker" hin. Sichtschutz zwecklos: Sie ist so wendig, dass sie an meinen Beinen vorbeiguckt, egal wie ich mich positioniere. Das Finale: Bleibt man stehen, bis der andere Hund auf gleicher Höhe ist, springt sie plötzlich los, weil sie unbedingt zum Spiel hin möchte. Bisher hilft nur, sie physisch aus der Situation zu tragen (was bei 10 kg noch geht, aber keine Dauerlösung ist). Da ich den Kontakt an der Leine nicht möchte, sie aber im Alltag ja irgendwie an anderen vorbeilaufen muss: Wie schaffe ich es, diesen extremen Fokus zu unterbrechen, wenn weder Futter noch Distanz noch Körpersperre in diesem Moment zu ihr durchdringen? Vielen Dank für eure Tipps!
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