Katrin
1.8.2026 um 18:18Uhr

Aussie-Rüde zieht massiv an der Leine

Hallo, wir haben einen 7 Monate alten Aussie-Rüden. In gewohnter Umgebung laufen unsere Spaziergänge recht entspannt und er orientiert sich da schon gut an uns. Bei anderen Hunden zieht es ihn schon hin, da warten wir dann meist mit ihm am Rand und versuchen die Aufmerksamkeit wieder auf uns zu lenken. Was manchmal gut und manchmal nicht so gut klappt. Kommt auch etwas auf den anderen Hund drauf an 🙈 was aber unser größtes Problem ist, dass er in komplett ungewohnter Umgebung völlig massiv nach vorn zieht. Er hängt regelrecht in der Leine, wobei wir manchmal das Gefühl haben, dass er sich selber stranguliert. In dem Moment ist er auch überhaupt nicht mehr ansprechbar. Die einzige Möglichkeit ist meist nur, ihn an die Seite zu nehmen, kurz halten, mit etwas Druck auf den Körper mit den Händen zu beruhigen, sodass er irgendwann wieder zu erreichen ist. In der Stadt haben wir es dann manchmal auch so gemacht, dass wir uns abseits hingesetzt haben und er erstmal beobachten konnte. Dabei fand er dann auch zur Ruhe und legte sich ruhig in den Platz. Und kommt es so vor, als wäre er in der Situation völlig überfordert und verängstigt.

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Team
3.8.2026 um 12:34Uhr

Hallo Katrin, ihr seid ja bereits auf einem guten Weg und macht offensichtlich auch vieles richtig. Versucht bei Hundebegegnungen mal nicht stehenzubleiben, sondern bringt euch zwischen beide Hunde und geht entschieden ohne viel Worte (außer „weiter“) weiter. Wenn sich euer Hund dann ruhig verhalten hat und ihr am anderen Hund vorbei seid, könnt ihr ihn gerne belohnen und in ruhiger Weise loben. Ihr habt ein gutes Bauchgefühl. Euer Hund ist durch die vielen neuen Eindrücke in fremder Umgebung sehr aufgeregt, nach Verängstigung hört sich eure Beschreibung eher weniger an. Verlangt in dieser Umgebung mal noch keine perfekte Leinenführigkeit von ihm und nehmt ihn im Freizeitmodus lieber ans Geschirr. Eine kleine Übung am Schluss des Spaziergangs wird hier bestimmt besser funktionieren (dann umklicken auf Halsband). Beruhigende Pausen sind sehr gut, die könnt ihr gerne mehrmals in der fremden Umgebung machen. Euer Hund ist gerade in der Pubertät und jetzt heißt es, konsequent mit dem Training und der Erziehung am Ball zu bleiben. In diesem Sinne: Weiter so! 💪 Dann wird das Laufen an der lockeren Leine auch bald besser funktionieren. Es gibt zu diesem Thema auch Videos von uns im Lexikon oder auf YouTube: Schaut dort gerne auch einmal rein. Liebe Grüße Dein Team der Doguniversity

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