Habt ihr mir Tipps wie ich meinem 3-jährigen Border Collie beibringen kann, enge Begegnungen auf dem Gehsteig oder im Fahrstuhl entspannt anzugehen? Wir üben das seit Langem (inzwischen) mit Maulkorb, weil er willkürlich und ohne 'Vorwarnung' nach der auf dem Gehsteig entgegen kommenden Person schnappt. Das geht blitzschnell und erreicht das Gegenüber auch wenn ich ihn ganz eng auf Fuss bei mir führe und ich auf dem Gehsteig zwischen ihm und der fremden Person gehe. Es passiert nicht immer aber immer mal wieder. Er erträgt keine Enge. Klar, wir können das umgehen und nur in der weiten Natur spazieren gehen und um alles und jeden einen weiten Bogen machen. Aber ich möchte es nicht dabei belassen. Irgendwann möchten wir ihn auch mal an die Seepromenade oder ins Dorf mitnehmen ohne Angst zu haben, dass er nach Personen schnappt die uns - seiner Meinung nach - zu nahe kommen. Ich bin echt ratlos! Fahrräder und Jogger können inzwischen problemlos passieren sofern eine gewisse Distanz eingehalten wird. Ich kann die enge Begegnung mit bekannten Personen nicht üben, weil es da kein Problem ist. Die Trainingsvorschläge von Hundetrainern waren immer nur 'mach Maulkorb an und halte ihn kurz' und wir lassen ihn wissen dass das ein klares No-go ist. Das tun wir alles, aber es hilft nicht. Personen die er kennt, aber auch Freunden gegenüber oder Handwerker die wir zuhause empfangen, begegnet er sehr freundlich. Es ist wirklich nur die Enge die ihn stresst. Danke für jeden Ratschlag 🙏
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