Nora Jule
24.11.2025 um 10:53Uhr

Ziehen an der Leine Welpe

Hallo, mein Goldie Welpe ist 5 Monate und draußen gehen ist wirklich furchtbar. Ich bekomme keine Aufmerksamkeit, alles ist viel interessanter, zu jedem Reiz muss hingelaufen werden. Ich weiß, dass das viel oder nur mit dem Alter zu tun hat. Aber er zieht nur an der Leine. Wenn ich ihn begrenze hält das für eine Sekunde und er gibt wieder Gas. Ich über das seit Wochen konsequent und ich sehe keinen Erfolg. Ich weiß nicht weiter oder wie ich es besser machen könnte. Ist es besser wenn er zieht in die andere Richtung zu gehen oder stehen zu bleiben bis die Spannung sich löst und oder er kommt? Er versteht nicht die Länge der Leine oder kann es nicht weil die anderen Reize zu stark sind. Wie bekomme ich das Leine ziehen in den Griff weil so ist es für uns beide ein Albtraum. Und wie kann ich draußen Aufmerksamkeit bekommen?

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Team
26.11.2025 um 16:21Uhr

Hallo Nora, dieses Alter kann in der Tat sehr anstrengend sein und hier ist jetzt die Frage, wer den längeren Atem beim Thema Leinenführigkeit hat. Manchmal muss man sehr kleinschrittig vorgehen. Es geht also nie weiter, wenn dein Goldie nach vorne prescht. Dann geht es nicht weiter und er bekommt auch keine Aufmerksamkeit. Sollte dein Goldie anfangen in die Leine zu beißen o. ä., nimmst du ihn ganz kurz. Für das Training der Leinenführigkeit musst du dir Bedingungen schaffen, in denen das Training auch funktionieren kann, d. h. eine ablenkungsarme Umgebung, z. Bsp. ein leerer Parkplatz oder ein ruhige Sackgasse. Du kannst auch in der Wohnung beginnen. Nimm anstatt der variablen Leinenlänge ein sog. Anti-Ziehgeschirr (es hat an der Brust ein Schnalle) für den Freizeitmodus und für das Training das Halsband, das dein Hund später tragen soll. Schau dir das Training im Kurs ganz genau an und trainiere auf diese Weise. Das Zick-Zack laufen ist sehr effizient. Wir wissen, dass das Training der Leinenführigkeit anstrengend sein kann, aber da es gerade bei solch großen Hunden so wichtig ist, solltest du nicht aufgeben, denn der Aufwand lohnt sich! Oft hilft es auch, wenn du deinen Hund in den ersten und letzten 5 Minuten des Spaziergangs recht kurz an der Leine führst und er dann auch nicht schnüffeln darf. Du entscheidest, wann dies erlaubt ist. Der Kurs „Bindung und Beziehung“ kann mit Hinblick auf eure Beziehung auch noch einmal hilfreich sein. Schau dir gerade das häusliche Management noch einmal an, denn warum sollte sich ein Hund draußen am Halter orientieren, wenn er im Haus machen kann was er möchte und dort keine oder nur sehr wenige Regeln aufgestellt werden. Dein Hund kommt bald in die Pubertät und jetzt heißt es, konsequent mit dem Training und der Erziehung am Ball zu bleiben. Aber bitte nicht verzweifeln, bei kontinuierlichem Training wirst du schon bald die ersten Erfolge sehen. Liebe Grüße vom Team der Doguniversity

Nora Jule
26.11.2025 um 21:23Uhr

vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort!

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