Andrea
31.1.2026 um 23:56Uhr

Es klingelt an der Haustür- Hund bleibt auf Decke, aber bellt viel

Ich frage ergänzend zu Nuxi vom 27.1.: wenn es an der Haustür klingelt, kann ich unseren Hund zwar auf die Decke schicken. Aber da bellt er die ganze Zeit. Wenn ich ihm irgendwann erlaube, von der Decke zu gehen, umwuselt er den Besuch so, als wäre er gerade erst reingekommen. Wie gehe ich mit der Bellerei um?

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Team
2.2.2026 um 15:48Uhr

Hallo Andrea, Hunde lernen auch durch Nachahmung. Ich gehe einmal davon aus, dass sich euer Pinscher aufgrund des Alters das Bellen bereits seit längerer Zeit angewöhnt hat. Dann dauert es natürlich auch seine Zeit, den Hunden das Bellen wieder abzugewöhnen. Ihr solltet das Bellen auf keinen durch beruhigende Worte wie "ist ja gut, oder da kommt ja nur..." Der Trainingsplan wäre derselbe wie bei Nuxi. Die Hunde sollen lernen, dass die Klinge für sie keine Bedeutung hat, außer die, dass sie sich auf ihre Decke begeben. Das wäre das Trainingsziel. Hierfür braucht es viele Wiederholungen (leider). Habt ihr schon einmal versucht, das Bellen der Hunde durch ein Störgeräusch (Schlüsselbund o. ä. lauten Gegenstand in ihre Richtung werfen, bitte natürlich nicht treffen!) zu unterbrechen? Dies muss natürlich sofort bei Beginn des Bellens erfolgen. Ich kann gut verstehen, dass das Bellen sehr nervig ist. Euer Pinscher sollte aber niemals von seiner Decke gelassen werden solange er noch bellt, denn dann hätte er immer wieder Erfolg mit der Bellerei und das bestärkt ihn natürlich darin jedesmal wieder zu bellen. Wenn er zwischen den Besuchern herumwuselt, bittet die Besucher, den Hund nicht zu beachten (nicht anfassen, ansprechen und auch nicht anschauen) und verwendet eine Hausleine, mit der ihr den Hund begrenzen könnt. Wenn ihr euch hingesetzt habt, stellt einfach den Fuss auf die Leine, damit sich der Österreicher beruhigt. Für das Training braucht ihr sicherlich etwas Geduld, aber wenn ihr ab jetzt wieder konsequenter im Umgang mit den Hunden seid, werdet ihr bestimmt auch bald die ersten Erfolge sehen. Also bitte durchhalten! Auch für den 2. Hund wäre der Kurs zum Thema Frustrationstoleranz bestimmt sehr hilfreich, nicht zu vergessen den Kurs "Bindung und Beziehung", häusliches Management. Liebe Grüße Beate vom Team der Doguniversity

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