Liebes DogUniversity Team! Meine 2jährige Tierschutz Hündin Momo findet entgegenkommende große Hunde im Freilauf eher gruselig, besonders auf Waldwegen wo sie schlecht ausweichen kann. Sie versucht dann dran vorbei zu sprinten, was diese häufig motiviert sie zu jagen. Deshalb rufe ich sie aktuell frühzeitig zurück und nehme die Schleppleine locker kürzer. Dann nehme ich sie auf die vom anderen Hund abgewandte Seite um ruhig mit ihr vorbeizugehen. Das klappt an sich ganz gut, nur gibt es immer wieder Hundehalter die ihren Hund trotzdem auf sie drauf rennen lassen oder mich verbal angreifen warum ich jetzt den Kontakt nicht zulasse. Das stresst mich sehr, ich streite mich dann oft mit denen und ärgere mich hinterher über mich selber. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich solche Situationen souveräner manage? Also vor allem auch wie ich den Menschen begegne? Ich kann die anderen ja nicht ändern und möchte sie auch gar nicht belehren, nur friedlich mit meinem Wuff gehen…. Vielen Dank!
Hallo Carolin, erstmal kann man da nicht viel machen, außer an sich selbst arbeiten. Lass dich gar nicht auf solche Diskussionen ein. Du weißt, was gut für deinen Hund ist und du entscheidest das. Lerne einfach weiterzugehen und gar nicht auf die anderen eingehen. Ansonsten noch so ein Tipp, den ich halbwegs okay finde, wenn der fremde Hunde einfach an deinem klebt und sich nicht blocken lässt. Nimm irgendwas leckeres zum Fressen mit (Leckerlies, kleinere Kauartikel, …) und schmeiß das für den fremden Hund ein Stück entfernt hin. Die meisten Tut-Nix-Hunde sind nicht so gut trainiert, dass sie den Snack links liegen lassen. Und ja, fremde Tiere füttert man nicht und der andere könnte eine Allergie haben, aber dein Hund kann genauso gesundheitliche und traumatische Erfahrungen davontragen. Und sicher wird der andere Besitzer das uncool finden. Aber auch da gilt nicht auf Diskussionen einlassen. Du kannst nett darauf hinweisen, dass der andere Hund auch an der Leine hätte sein können und dann gehen. Und surprise, der ein oder andere nimmt künftig seinen Hund bestimmt doch lieber an die Leine. LG
Hallo Carolin, dem Beitrag von Nadine können wir fast nichts mehr hinzufügen. 👍️ Du kannst auch versuchen, den anderen Hund körpersprachlich wegzuschicken oder ihn mit einem Störgeräusch von seinem Vorhaben abzubringen, wenn du dir dies zutraust. Natürlich auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Im Grunde verhaltet ihr euch ja geradezu vorbildlich 👍️, aber leider haben wir tatsächlich keinen Einfluss auf die anderen Hundehalter, die es dann und wann immer wieder geben wird. Hier folgen wir, wie gesagt gerne Nadines Ratschlägen. Streiten und Diskutieren macht keinen Sinn, denn solche Hundehalter sind zumeist leider auch noch völlig beratungsresistent 😏️. Gehe du mit deinem Wuff am Besten friedlich weiter. Deine Momo wird es dir danken und dich auf diese Weise als kompetente Führungskraft wahrnehmen. 😊️ Viele Grüße vom Team der Doguniversity
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