Meine Australian-Shepherd-Hündin ist 24 Wochen alt und lebt seit knapp elf Wochen bei uns. Seit sie bei uns eingezogen ist, zeigt sie ein auffälliges Verhalten beim Spazierengehen. Wenn ich oder meine Tochter allein mit ihr von zu Hause aus spazieren gehen, läuft sie ungefähr 20 Meter und bleibt dann stehen. Sie setzt sich hin und zeigt deutlich, dass sie wieder nach Hause möchte. Wenn ich mich umdrehe und mit ihr zurück in Richtung Haus gehe, läuft sie sofort problemlos mit. Wenn wir als Familie gemeinsam spazieren gehen, läuft sie dagegen gut mit. Trennen wir uns unterwegs und geht nur eine Person mit ihr weiter, läuft sie zunächst noch ein paar Meter, bleibt dann aber ebenfalls stehen und möchte nicht weitergehen. Wenn wir allerdings in einer größeren Gruppe von drei oder vier Personen unterwegs sind und eine Person sich von der Gruppe entfernt, läuft sie mit den übrigen Personen weiter. In einer ungewohnten Umgebung kann ich problemlos allein mit ihr spazieren gehen. Auch wenn ich mit ihr mit dem Auto zu einem anderen, ihr bereits bekannten Ort fahre, läuft sie dort ohne Schwierigkeiten. Das Problem tritt also vor allem auf, wenn wir direkt von zu Hause aus allein mit ihr losgehen. Dieses Verhalten zeigt sie bereits seit ihrem Einzug bei uns und nicht erst seit Kurzem. Ich würde gerne verstehen, woran dieses Verhalten liegen könnte und wie wir trainieren können, dass sie auch allein mit einer Person entspannt und freiwillig von zu Hause aus spazieren geht, ohne dass sie sich nach wenigen Metern hinsetzt und zurück nach Hause möchte. Viele Grüße Julia mit Hündin Jacky
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